Praxis des Musikunterrichts 111

 

Praxis des Musikunterrichts 111

3. Ausgabe 2012
In der Rubrik „Aktuell“ steht mit „Too Close“ diesmal ein Song im Vordergrund, der sich auszeichnet durch seinen elektronischen Sound. Der in den Medien äußerst populäre Song von Alex Care ist nicht nur ein gut spielbarer Titel, er bietet auch einen guten Einstieg in eine kleine Unterrichtseinheit zum Thema „Die Geschichte der elektronischen Musikinstrumente“. Der Erfolgsautor Felix Janosa (Ritter Rost) widmet sich in seinem Beitrag dem musikalischen Prinzip des Hoquetierens und überträgt dies in einem selbstkomponierten Song auf Boomwhackers und Percussioninstrumente.

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Produktbeschreibung

In der "Praxis des Musikunterrichts" werden Popmusik, aber auch Werke der populären Klassik sowie Musik anderer Kulturen durch praxis- und schülerorientierte Ansätze für den Unterricht zugänglich gemacht. Hier können Sie ein Prüfpaket der aktuellen Ausgabe bestellen.

Aktuell
Dirk Zuther
Too Close - Alex Clare
Die Vielfalt der Musikstile in der Populären Musik bietet immer wieder neue Facetten interessanter Ausrichtungen. Besonders spannend wird es zum Beispiel, wenn bekannte und konservativ anmutende Elemente wie die des Soul mit modernen Stilmitteln elektronischer Musik kombiniert werden. „Too Close“ des Musikers ALEX CLARE ist so ein Song und wäre fast in der Versenkung verschwunden, wäre die Musik nicht plötzlich in der Werbung für den neuen Internet Explorer 9 aufgetaucht und zum Chart-Stürmer avanciert. Was aufgrund der verwendeten elektronischen Sounds im ersten Moment vielleicht nicht attraktiv für den Musikunterricht erscheinen mag, stellt sich jedoch bei näherer Betrachtung als lohnendes und vielseitiges Thema heraus. So bietet sich nicht nur die Reproduktion des Titels mit anderen Mitteln an, der Song ist auch interessant als Einstieg in die Geschichte der elektronischen Musik.

Musikgeschichte
Felix Janosa
Zerschnittene Musik

Manche Kulturtechniken werden an einem bestimmten Ort „geboren“ und ziehen danach ihre Kreise. Andere liegen einfach „in der Luft“ und tauchen – unabhängig von Zeit, Ort oder Kultur – immer wieder neu auf. Eine Technik der letzteren Art ist der so genannte „Hoquetus“, das komplementäre Musizieren von Melodien durch zwei oder mehr Spieler. Die Melodien „springen“ dabei durch die Verteilung auf unterschiedliche Instrumente oder Stimmen förmlich durch den Raum und ganz besondere Rhythmus- und Echo-Effekte entstehen.

Klassiker der Rockmusik
Thomas Krettenauer
Bomp-ba-domp – ba-domp,ba-domp-domp
Johnny Otis/KT Tunstall
Es gibt popmusikalische Phänomene, die trotz der ständig wachsenden Vielfalt an Stilen, Genres und Produktionen sowie der generellen Schnelllebigkeit popkultureller Modeströmungen schier unverwüstlich sind. Ein solches Phänomen stellt sicher auch der nach seinem Erfinder benannte Bo-Diddley-Beat dar. Kreiert und popularisiert Mitte der 1950er-Jahre, hat sich das Markenzeichen des Rock & Roll-Pioniers DIDDLEY inzwischen längst im musikalischen Kollektivgedächtnis festgeschrieben, hat das Spielrepertoire zahlloser (Rock-)Gitarristen bereichert und die schöpferische Fantasie von Songwritern beflügelt.

Filmmusik
Friedemann Michalek
Falling Slowly - James Hansard/Markéta Irglová

Es gibt Filme, auf die man durch Zufall stößt, etwa beim spätabendlichen Springen durch diverse Fernsehkanäle oder durch den Tipp eines Bekannten zu einem Film, von dem man sofort verzaubert ist und der dann Einzug findet ins private Gedächtnisarchiv unter den ewig schönen Lichtspielen. „Once“ ist so ein Film, auf den all diese Eigenschaften zutreffen. Entstanden im Jahr 2007 in Dublin, erzählt der Regisseur John Carney die recht unspektakuläre Geschichte einer tiefen (musikalischen) Freundschaft zwischen einem irischen Straßenmusiker und einer tschechischen Einwanderin und Pianistin, die als allein erziehende Mutter durch den Verkauf von Blumen ihre Existenz zu sichern versucht. Der Titelsong des Films „Falling Slowly“ ist nicht nur eine wunderschöne Ballade, sondern auch bei Schülerinnen und Schülern sehr beliebt und darüber hinaus gut spielbar.

Musik und Computer
Sebastian Dorok
Sequel 3 LE für den Musikunterricht
Seit vielen Jahren hat Emagics Logic Fun in der auf Deutsch lokalisierten und um mehr Audiospuren erweiterten Version Logic Lugert die DVD von PRAXIS DES MUSIKUNTERRICHTS bereichert. Inzwischen ist das Programm jedoch in die Jahre gekommen, und die Entwicklung im Softwarebereich ist mit Riesenschritten vorangegangen: Die Firma Emagic wurde von Apple aufgekauft, Logic wird schon viele Jahre nicht mehr für Windows weiterentwickelt, Logic Fun gibt es längst nicht mehr, die letzte Version des Programms läuft auf dem Mac schon seit der Einführung von Mac OS X im Jahre 2001 nicht mehr, unter Windows Vista machte Logic Lugert einige Probleme und auch unter Windows 7 und dem zu erwartenden Windows 8 funktioniert der Sequencer nicht mehr so, wie er soll. Höchste Zeit also, ein neues Programm zu finden, welches den Anforderungen eines modernen Musikunterrichts entspricht und das mit jeder Ausgabe von PdM ausgeliefert werden kann.

CD Inhalt

  1 Too Close - Alex Clare

  2 Too Close (Playback in h-Moll) - Eigenproduktion

  3 Too Close (Playback in d-Moll)  - Eigenproduktion

  4 Akustikversion - Eigenproduktion

  5 Stick-Pattern - Eigenproduktion

  6 Intro Loop - Eigenproduktion

  7 Dubmix (Ausschnitt)  - PD

  8 Spellbound - Prelude (Moklos Rosza) - Filmmusik für A. Hitchcock mit Theremin 1945

  9 Good Vibrations  (Ausschnitt) - The Beach Boys

 10 Moog (Here Comes The Sun) - Eigenproduktion Autor

 11 Strawberry Fields (Ausschnitt) - The Beatles

 12 Minimal Music Circle  - Felix Janosa

 13 Flamenco Playback - Felix Janosa

 14 Ah! Vous dirai-je, Maman (Ausschnitt) - Clara Haskil

 15 Willie And The Hand Jive - Johnny Otis

 16 Willie And The Hand Jive (PB in D-Dur) -  Eigenproduktion

 17 Black Horse And The Cherry Tree  - KT Tunstall

 18 Black Horse And The Cherry Tree (PB) - Eigenproduktion

 19 Bo Diddley (Ausschnitt)  - Bo Diddley

 20 Bo-Diddley-Beat - Eigenproduktion

 21 Gitarre clean  - Eigenproduktion

 22 Gitarre mit Tremolo - Eigenproduktion

 23 Bo-Diddley-Riff mit u. ohne Tremolo - Eigenproduktion

 24 Falling Slowly - James Hansard/Markéta lrglová

 25 Falling Slowly (Playback) - Eigenproduktion

 26 Falling Slowly (Spielsatz)  - Eigenproduktion       

                     

                                                     

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