Musik & Gesellschaft mal anders - Mittelstufe Musik (Download)

 

Musik & Gesellschaft mal anders - Mittelstufe Musik (Download)

Castingshows, Verträge, Künstlerbiografien – nehmen Sie das Popbusiness unter die Lupe! Mit diesem Unterrichtsmaterial erhalten Sie 12 fertige Musikstunden, um Lehrplanthemen mit Popmusik spannender zu unterrichten. Dazu gibt es neue Methoden, übersichtliche Stundenmatrix, Lehrermaterialien, kopierfähiges Schülermaterial, Arbeitsblätter und mehr.
 

17,95 EUR

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Produktbeschreibung

12 fertige Musikstunden, um Lehrplanthemen mit Popmusik spannender zu unterrichten

Tauchen Sie gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern in die schillernde Welt der Popmusik ein. Mit einem Planspiel, in Diskussionsrunden und intensiver Gruppenarbeit entdecken die Lernenden die Marktmechanismen des Popbusiness, diskutieren über Karrierepläne und führen fiktive Vertragsverhandlungen. Sie lernen die Akteure kennen, die im Geschäft etwas zu sagen haben. Dabei greifen sie auf ihr vorhandenes Wissen zurück, das sie als aktive Musikkonsumenten ja bereits täglich ansammeln. Auch der eigene Musikgeschmack wird reflektiert und die Rolle der Medien in der Berichterstattung über Künstler analysiert.

In vier Kapiteln werden insgesamt zwölf Unterrichtsstunden vorgestellt – darunter auch ein begleitendes Projekt fürs Schulhalbjahr. Von den nötigen Vorbereitungen über die didaktischen Hintergründe bis hin zur Materialübersicht erhalten Sie in der Einleitung zu jedem Kapitel alles, was Sie wissen müssen, um gleich loszulegen – inklusive kopierfähigen Arbeitsblättern. Als Praxisbonus stehen viele Materialien auch als Download bereit – sowohl als veränderbare Word-Datei als auch als PDF-Datei, die über einen QR-Code von den Schülern direkt auf ihr Smartphone heruntergeladen werden kann.
Die Reihe „Mittelstufe Musik“ widmet sich mit neuen Methoden, abwechslungsreicher Umsetzung und modernen didaktischen Ideen der großen Aufgabe, Musik in der Mittelstufe sinnvoll zu unterrichten. Dafür verknüpft der Autor Lehrplanthemen mit schülernahen Gegenständen, so dass Ihre nächste Musikstunde garantiert gelingt.

Dazugehöriges Material
Bei diesem Produkt handelt es sich um ein Heft im Hochformat.

Einsatzbereich
Klassen 7–10

Über den Autor
Wolfgang Pfeiffer ist Professor für Musikpädagogik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er studierte u. A. Musikpädagogik und lehrte das Fach Musik an verschiedenen bayerischen Gymnasien.

ISBN: 978-3-89760-435-3
Bestellnummer: 435
Umfang: Zip-Datei
 

Inhaltsverzeichnis

Planspiel Popbusiness
Künstlerporträt, Verträge, Karriereplanung
Ein neuer Song ist erschienen und stürmt die Charts, erobert die Herzen der Spotify-Hörer und sammelt Milliarden Klicks auf YouTube. Doch was ist bis dahin alles geschehen – wer hat dafür gesorgt, dass die Single zum Hit wird? Wer zieht im Hintergrund die Strippen und wie viel hat der Künstler oder die Künstlerin dabei überhaupt zu sagen?
In einem Planspiel erforschen die Schülerinnen und Schüler die Mechanismen des Popbusiness, lernen die Rollen von Managern, Beratern und Produzenten kennen und beleuchten Marktprinzipien. Dabei kann jeder Schüler sein Wissen als aktiver Musikkonsument einbringen und zu einem Experten in seinem Bereich avancieren. Egal, ob ein Künstler porträtiert, ein Karriereplan angelegt oder Verträge verhandelt werden sollen – hier kann jeder mitdiskutieren, recherchieren und seinen passiven Erfahrungsschatz nutzen.

Castingshows
Beurteilung von Musik
Wir Menschen sind alle verschieden! Klar, dass sich auch der Musikgeschmack deutlich unterscheiden kann. Das liegt nicht nur an großen Unterschieden zwischen den Genres, sondern ganz zentral auch an der Person des Künstlers oder der Künstlerin. Was muss er oder sie haben, damit ich ein richtiger Fan werde? Geht es nur um den Gesang und die Musik? Oder sind mir auch Aussehen, politische Meinung und Bühnenpräsenz wichtig?
Die Schülerinnen und Schüler versuchen sich selbst als Juroren einer Castingshow und begründen ihre Entscheidungen mithilfe von bestimmten Bewertungskriterien, die in der folgenden Arbeitsphase immer weiter differenziert werden. Ziel ist es, das Urteil über den Bewerber auf eine größere Anzahl unterschiedlicher Kriterien zu stellen, und so zu einer differenzierten Bewertung zu kommen. Die eigene Meinung soll dann anderen Urteilen gegenübergestellt und in der Gruppe diskutiert werden. Mit differenzierter Bewertung lässt sich außerdem der eigene Musikgeschmack reflektieren und gegebenenfalls kritisch hinterfragen.

Medienanalyse
Über den Tod berichten alle: ein biografisches Ereignis im Spiegel der Medien
Erinnern Sie sich an den Tod von Michael Jackson? Die Medien überschlugen sich regelrecht – neben Zeitungsartikeln, Radiobeiträgen und einer Posting-Flut bei Facebook, Instagram, Twitter und Co. wurden bald danach auch Dokumentationen und TV-Beiträge veröffentlicht.
Diese Unterrichtseinheit nährt sich einem großen Ereignis – nicht immer muss es der Tod sein – in dem Leben eines Künstlers oder einer Künstlerin auf zwei unterschiedliche Weisen: einerseits durch die biografische Analyse durch Videomaterial und andererseits durch die Betrachtung der Berichterstattung in verschiedenen Medien. Während es bei ersterem Weg vor allem um den Menschen selbst geht – wie ist er aufgewachsen, welche Erfolge konnte er feiern und wie hat der Ruhm ihn verändert – stehen bei der zweiten Aufgabe die Zielgruppenorientierung und die Darstellung der Persönlichkeiten vonseiten der Medien im Mittelpunkt. Im vergleichenden Arbeiten stellen die Schülerinnen und Schüler fest, wie Veränderungen im Bildmaterial, in den Schlagzeilen, im Layout und im Inhalt ganz unterschiedliche Eindrücke bei den Rezipientinnen und Rezipienten entstehen lassen.

Halbjahresprojekt
A star is born – Beobachtungen auf der Treppe zum Erfolg
Jeder hauptberufliche Künstler möchte von seiner Musik leben können – finanzieller Erfolg der eigenen Songs ist deshalb zweifelsfrei notwendig. Oft sucht sich ein Musiker deshalb ein Team, mit dem er eine Strategie für dieses Ziel erarbeitet und verfolgt. Diesen Weg eines Künstlers über eine längere Zeit zu betrachten, verrät viel über dessen Eigenwahrnehmung, sein Image, genutzte Werbekanäle sowie die Musik- und Medienrezeption in der Gesellschaft.
Mit einer anfänglichen Bestandsaufnahme, Zwischenberichten und einer Abschlusspräsentation lässt sich das Projekt an mehreren Terminen durchführen. Natürlich kann es aber auch sowohl zeitlich als auch terminlich ausgeweitet und vertieft werden. Ausreichend Material gibt es in jedem Fall – vor allem wenn in der Einheit auch die sozialen Medien betrachtet werden: eine Welt, in der die Schüler und Schülerinnen ohnehin zu Hause und in ihrer Freizeit unterwegs sind. Ob ein einzelner Künstler, eine Band oder aber ein Ereignis, wie etwa eine neue Staffel einer Castingshow, betrachtet wird, liegt dabei ganz im Ermessen der Lernenden.

 

 

Bewertung(en)

Coronatauglich